Beweist Apple Maps die Existenz von Nessie?

Der Beweis ist erbracht: Nessie, das Seeungeheuer von Loch Ness existiert! Und wer es nicht glauben will: Jeder, der ein iPhone oder iPad mit einer jüngeren Version von Apple Maps besitzt, kann Nessie sehen. Einfach in die Suchfunktion „Loch Ness, Inverness, Scotland“ eintippen, den nördlichen Zipfel des Sees etwas größer ziehen – und schon erscheint ein  riesiger Körper und zwei mächtige Flossen. Wer jetzt noch zweifelt ob es sich tatsächlich um das Seeungeheuer oder vielmehr um einen seltsam geformten Schatten, eine Kräuselung im Wasser oder die Spur eines Schiffs oder Motorbootes handelt sollte einfach dem „Offiziellen Loch Ness Monster Fan Club“ vertrauen. Dieser hat die Sache geprüft und festgestellt, dass es sich mit aller Wahrscheinlichkeit wirklich um Nessie handelt. Ob Apple selbt an die Echtheit glaubt, sei dahin gestellt. Aber zumindest ist die Meldung ein großer Marketingerfolg für das Unternehmen. Ein Erfolg der auch bitter nötig war, denn die Häme war groß, als der Kartendienst des IT-Unternehmens vor zwei Jahren einen desaströsen Start hinlegte. Damals tauchten Flugplätze auf, wo gar keine sind, dafür war plötzlich die Freiheitsstatue von New York verschwunden. Der Gipfel der Schande war erreicht, als dann noch Apple-Chef Tim Cook seinen Kunden empfahl, die Karten vom Konkurrenten Google Maps zu nutzen.

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