Unterschiedliche Akkuleistungen beim iPhone 6S?

Dass das neue Apple iPhone 6S ein voller Erfolg sein wird, daran ließ Apple Chef Tim Cook bei der Vorstellung des iPhones keinen Zweifel. Dabei sollte er mal wieder Recht behalten haben, denn bereits Ende September konnte er stolz verkünden, dass die Verkaufszahlen des neuen iPhone 6S sogar den Produktstart des überaus erfolgreichen Vorgängermodells iPhone 6 übertroffen hat. So konnte Apple innerhalb der ersten drei Tage nach dem Verkaufsstartüber 13 Millionen Exemplare des Modells verkaufen. Offenbar war man im Hause Apple so von dem Erfolg des iPhone 6S überzeugt, dass man sich dazu entschieden hatte, gleich zwei unterschiedliche Zulieferer für die von Apple selbst designte A9-CPU einzubinden, um die hohen Verkaufsprognosen problemlos bewältigen zu können. Es handelt sich dabei sowohl um Samsung als auch um den Chipfertiger TSMC. Scheinbar nicht richtig bedacht hat man allerdings vielleicht, dass die beiden Zulieferer unterschiedliche Fertigungsverfahren nutzen. Während Samsung die Chips in 14-Nanometer-Bauweise lithographiert, sind die Chipstrukturen bei TSMC 16 Nanometer groß. Das Ergebnis: zwar haben verschiedene Test festgestellt, dass das iPhone 6S den Testergebnissen nach scheinbar wirklich das beste iPhone ist, das es jemals gab, doch die Tests zeigten auch, dass es manche iPhone 6S besser sind als andere iPhone 6S. Das zunächst verblüffende Ergebnis konnte aber auch in den Tests geklärt werden: die jeweiligen Chips von der beiden unterschiedlichen Hersteller / Fertigungsverfahren produzieren bei einer hoher Auslastung unterschiedlich viel Abwärme. So soll der TSMC-Chip effizienter mit der Akku-Leistung umgehen, wird weniger warm und läuft länger als die Samsung Chips. Im Endergebnis soll laut den Tests das TSMC-Gerät über 50 Minuten länger laufen, bis der Akku halb leer ist. Diese führte natürlich schnell dazu, dass Apple bereits erste Kritik einstecken musste. Dieses scheint aber scheinbar gelassen zu sehen. So äußerte sich Apple gegenüber dem Nachrichtenportal „TechCrunch“ in dem Sinne, dass bestimmte CPU-Tests, die den Chip bei gleichbleibend hoher Auslastung testen, bis der Akku leer ist, nicht repräsentativ für den Alltagseinsatz seien. Ob das, was den Alltagseinsatz betrifft, so sein wird, wird jetzt sicherlich die Zukunft zeigen.

Präsentiert Apple in 2015 drei neue iPhone-Modelle?

Die Gerüchte verdichten sich, dass Apple an drei neuen iPhone-Modellen arbeitet, die in der zweiten Jahreshälfte 2015 in den Handel kommen sollen. Bei zwei dieser Modelle soll sich um die direkten Nachfolger des iPhone 6 und 6 Plus handeln, die dann als iPhone 6S und iPhone 6S Plus bezeichnet werden sollen. Als drittes dieser neuen Modelle wird ein neues Einstiegsmodell erwartet, das als iPhone 6C bezeichnet werden soll. Allerdings gelten die Informationen über die neuen Modelle nicht als gesichert, denn sie stammen aus von „Digitime aus Taiwan. Die Informationen von Digitime waren in der Vergangenheit nicht immer unbedingt als zuverlässig bekannt. Bei den nunmehrigen Berichten über die drei neuen iPhone Modelle beruft sich Digitime auf entsprechende Quellen aus der Lieferkette. Genannt werden hierbei OEM Wistrom als angeblicher Hersteller des iPhone 6 C sowie Foxconn und Pegatron für das iPhone 6S bzw. das iPhone 6S Plus. Dem Vernehmen nach sollen alle drei Smartphones mit LTPS-Panels ausgestattet sein, wobei das Display des iPhone 6C nur 4 Zoll groß sein soll. Zudem sollen bei allen drei Geräten Corning Gorilla Glas sowie die Nahfunktechnik Near Field Communication zum Einsatz kommen. Auch sollen die neuen Modelle über einen Fingerabdruckscanner verfügen. Während die Modelle iPhone 6S und iPhone 6S Plus angeblich von einem A9-Prozessor angetrieben werden sollen, soll (gleichfalls angeblich) im iPhone 6 C eine A8-CPU stecken. So interessant wie die Informationen über die drei neuen Modelle auch sein mögen so darf allerdings nicht vergessen werden, dass diese als nicht gesichert gelten dürfen (siehe oben aufgeführte Anmerkung zu „Digitime“). Allerdings dürfte es außer Frage stehen, dass Apple auch in diesem Jahr wieder mit neuen iPhone Modellen überraschen wird. Deren Präsentation dürfte dann traditionell für den Herbst zu erwarten sein. Ob dabei allerdings auch ein neues Einstiegsmodell dabei sein wird, bleibt abzuwarten. Es würde nicht überraschen, wenn anstatt dessen ein älteres Modell zu einem niedrigeren Preis angeboten würde.