App Store boomt

Das Software-Geschäft des Smartphone-Pioniers Apple boomt und boomt. So kann das Unternehmen im Dezember den erfolgreichsten Monat seiner App Store-Geschichte verzeichnen. So wie Apple mitteilt, haben die Kunden zum Jahresende 2013 ca. drei Milliarden Anwendungen heruntergeladen.  Dafür haben die Apps-Nutzer Apps allein im Dezember mehr als eine Milliarde Dollar ausgegeben. Insgesamt seien, so teilt Apple weiter mit im vergangenen Jahr mehr als zehn Milliarden Dollar gewesen. Dieses seien ca. fünf Prozent der Gesamtumsätze. Den Großteil seiner Gewinne erzielt Apple nach wie vor mit dem Verkauf des sehr margenstarken iPhones.

Fingerabdruckscanner bei dem iPhone 5s.

Das Flagschiff aus dem Hause Apple, das iPhone 5s. weist kaum Überraschungen auf. Das gilt zumindest für die Bauform, die Displaygröße und die. Bildschirmauflösung. Hier unterscheidet sich das 5s kaum von seinem Vorgänger. Richtungsweisend für die Zukunft dürfte allerdings der in den Home-Button eingebaute Fingerabdruckscanner, der dem Diebstahlschutz dient. Eine Biometrie führt zur Identifizierung des Nutzers. Mit dem neuen iOS 7 können Diebe ein gestohlenes Gerät nicht mehr auf den Auslieferungszustand zurücksetzen, denn für die Aktivierung oder das Zurücksetzen sind die Apple ID und das Kennwort des Besitzers erforderlich.

Apple stellt die Änderungen des iOS7 vor

Wie erwartet hat Apple-Chef Tim Cook auf der Apple-Entwicklerkonferenz WWDC in San Francisco die Änderungen des  iOS 7 (das mobile Betriebssystem für iPhone und iPad) vorgestellt. Die Teilnehmer der Konferenz schienen sichtlich beeindruckt. Prägnant sind die neuen Funktionen und die veränderte Optik des iOS 7. So bekommt das mobile Betriebssystem ein klareres Design mit durchsichtigen Menüflächen und darüber hinaus neue Farben und Parallax-3D-Effekte. Die 3D-Effekte führen dazu dass es scheint, als würden die Icons vor dem Hintergrund schweben. Auch bietet das iOS 7 neue Funktionen wie zum Beispiel en Control Center, mit dem man einen schnelleren Zugriff zu wichtigen Einstellungen bekommt. Der alte Slide-Button ist verschwunden, in Zukunft schiebt man zum Anmelden am iPhone den Screen einfach nach oben. Deutlich verbessert ist auch das Multitasking: Künftig sollen mehr Apps parallel laufen können, ohne dabei mehr Strom zu verbrauchen. Auch der Wechsel zwischen geöffneten Apps wird einfacher und App-Updates werden automatisch eingespielt, sie müssen also nicht mehr vom User manuell angestoßen werden. Für Apple Fans besonders erfreulich: Der Austausch von Dateien wie Fotos zwischen verschiedenen Apple-Geräten wird mit einer neuen Funktion mit der Bezeichnung AirDrop deutlich erleichtert. So aktualisieren jetzt sich iOS-Apps in günstigen Momenten automatisch. Auch die iPhone-Integration im Auto wird verbessert. Das iOS 7 wird allerdings erst im Herbst auf den Markt kommen und dieses nur für die neueren Modelle, d.h. für iPhone 4 und höher, iPad 2 und höher, iPad mini und iPod ab der 5. Generation.

Nachfrage nach iPhone 5 niedriger als erwartet?

Scheinbar hat Apple die Bestellungen von Bauteilen für das  iPhone 5 wegen niedrigerer Nachfrage zurückgefahren. Offenbar ist die Nachfrage niedriger als erwartet. Wie das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf informierte Personen berichtet, seien für das laufende Quartal nur halb so viele Bildschirme geordert worden wie ursprünglich geplant. Auch die  japanische Zeitung „Nikkei“ berichtet von einer Halbierung der Bestellvolumina.

Apple erleidet im Patentstreit mit Motorola eine Niederlage.

Apple scheint den Patentstreit gegen die Google-Tochter Motorola (Google hat Motorola im Mai für 12,5 Milliarden Dollar übernommen) wohl endgültig verloren zu haben. Ein US-Richter stellte das Verfahren mit der Begründung ein, dass keine Seite einen Schaden beweisen könne. So sei der Wunsch von Motorola,  Produkte zu verkaufen, die mit dem iPhone von Apple in Wettbewerb stünden, durchaus legal. Apple hatte Motorola Ende 2010 vorgeworfen, mit seinen Android-Smartphones vier Patente zu verletzen. Motorola reagierte sofort mit einer Gegenklage.

Apple plant die Etablierung einer eigenen Karten-App.

Apple plant die Etablierung einer eigenen Karten-App. Ziel ist es dabei, Google Maps von den eigenen Geräten iPhone und iPad zu verbannen. Um dieses zu erreichen, entwickelt Apple zur Zeit eine eigene App für Karten und Routen im Stil von Google Maps. Diese soll dann schnellstmöglich auf allen hauseigenen Geräten untergebracht werden, um damit die Konkurrenz in die Schranken zu weisen. Google würde dadurch hohe Umsatzverluste im Bereich der digitalen Werbung über mobile Geräte erleiden.

Iphone 4S bislang ein voller Erfolg

Wie Apple vermeldet, hat sich das neue Iphone 4S innerhalb von nur 3 Tagen schon phänomenale 4 Millionen mal verkauft.

Bis dato wurde das Iphone 4S in 7 Ländern auf den Markt gebracht und wird noch in weiteren 22 Ländern seinen Weg in die Läden finden. Das, im selben Zuge veröffentliche, neue Betriebssystem für Apples i-Devices, iOS5, haben sich inzwischen 25 Millionen Apple-Nutzer heruntergeladen – 20 Millionen User haben sich auch schon für die ebenfalls damit neu eingeführte Apple Cloud angemeldet.

Die Erfolgsfabrik Apple feiert also auch weiterhin Erfolge am laufenden Band – obwohl die Fans & Analysten zuerst verhalten auf die Vorstellung des neuen iPhone 4S reagierten.

Job verlässt sein Imperium

Nun ist es soweit, der visionäre von Apple zieht sich aus dem Geschäft raus. Der offizielle Nachfolger „Tim Cook“ sagte in einem Interview, dass es keine Veränderungen in der Firma geben wird.

Auch die iPhone-Entwicklergruppe wird unter Jobs‘ fortgesetzter Führung weiterarbeiten, wie bisher.  Tim Cook leitet bereits Apple auch seit den letzten 8 Monaten als CEO, deshalb ist die Veränderung für Apple kein Großartiger Schritt.

Jailbreak wird mit iOS 5 schwieriger

Jailbreak wird mit iOS 5 schwieriger

Wer sein iPhone mit Hilfe eines Jailbreaks entsperren will, sichert sich SHSH-Blobs, um bei Problemen zur offiziellen Firmware zurückkehren zu können.

Diese Versicherung für Jailbreaker will Apple soll mit iOS 5 abschafft werden.

Wie dieWebAG herausfand, wird die Gültigkeit der APTickets auf den Apple-Servern überprüft. Seo genannte Jailbreaks werden also auch weiterhin möglich sein, beispielsweise unter Verwendung der von Geohot entwickelten Software.

Bei jedem Bootvorgang des iPhones muss eine Kabelverbindung zwischen iPhone und PC bzw. Mac bestehen.

Nokia zieht gegen Apple vor das Gericht

Gestern reichte der finnische Mobilfunkkonzern Nokia eine weitere Beschwerde gegen Apple ein.

Angeblich besitzt Nokia sieben Produkte, die Apple mit seinen Produkten verletzen soll. Die verletzten Patente wurden zwar nicht bekannt gegeben, aber es handelt sich um Themen wie Telefonqualität und Bluetooth-Anbindung, Datensynchronisation, Ortsbestimmung, und Multitasking-Betriebssysteme.

Die letzte Klage gegen Apple wurde von der US-Handelsaufsichtsbehörde ITC (International Trade Commission) abgewiesen.