Apple erleidet im Patentstreit mit Motorola eine Niederlage.

Apple scheint den Patentstreit gegen die Google-Tochter Motorola (Google hat Motorola im Mai für 12,5 Milliarden Dollar übernommen) wohl endgültig verloren zu haben. Ein US-Richter stellte das Verfahren mit der Begründung ein, dass keine Seite einen Schaden beweisen könne. So sei der Wunsch von Motorola,  Produkte zu verkaufen, die mit dem iPhone von Apple in Wettbewerb stünden, durchaus legal. Apple hatte Motorola Ende 2010 vorgeworfen, mit seinen Android-Smartphones vier Patente zu verletzen. Motorola reagierte sofort mit einer Gegenklage.

Will Google einen eigenen Tablet-PC auf den Markt bringen?

Wie das Wall Street Journal berichtet, beabsichtigt Google einen eigenen Tablet-PC auf den Markt zu bringen, der dann über einen neuen Onlineshop vertrieben werden soll und deutlich günstiger angeboten werden soll, als die Apples iPad und iOS. Damit will Google versuchen, Apple die Marktführerschaft im Tablet-Markt streitig machen. In diese Strategie passt auch  die Übernahme von Motorola durch Google, denn damit könnte Google auch selbst Tablets herstellen.

Neuer Rückschlag von Apple im Patentstreit mit Motorola

Im Patentstreit mit Motorola hat Apple einen Rückschlag hinnehmen müssen. In einer vorläufigen Entscheidung hat die US-Handelskommission ITC keine Patentverletzung durch mehrere Smartphones des Apple Konkurrenten gesehen. Allerdings kann diese Entscheidung des zuständigen Richters noch bei einer Prüfung durch die gesamte Kommission geändert werden. Die ITC kann bei Patentverstößen die Einfuhr von Produkten in die USA verbieten. Da Smartphones jedoch inzwischen nahezu komplett in Asien produziert werden, würde ein Einfuhrverbot im Falle eines Apple-Sieges auch ein US-Unternehmen wie Motorola hart treffen.