Trump ruft zum Apple Boykott auf

Neue seltsame Äußerung von Donald Trump

Von Donald Trump, der sich zurzeit bei den Vorwahlen der Republikanischen Partei der USA im Rahmen von Vorwahlen um die Nominierung seiner Partei zur Kandidatur um die Wahl um die amerikanische Präsidentschaft bemüht, ist man ja schon einigen an seltsamen Äußerungen gewohnt. So sind seine rassistischen Kommentare gegen mexikanische Einwanderer bei vielen noch in bester Erinnerung. Nun setzt er noch einen drauf und fordert einen Apple Boykott. Dieses solange, bis der  Konzern die Forderungen der US-Behörden nachkommt, an diese die Sicherheitssperre des eines bestimmten  iPhones herauszugeben. Dass er mit seiner Forderung das Rechte von mehr als hundert Millionenen amerikanischen Usern auf Datensicherheit mit den Füßen tritt, interessiert ihn dabei sohl genauso wenig wie der Vorwurf vieler Tweeter, bei seinen Äußerungen, die Trump von seinem Twitter-Profil aus sendet, dafür ein iPhone einzusetzen. Wichtig scheint ihm wohl nur, mit solchen Statements auch die Stimmen von erzkonservativen Mitgliedern seiner Partei zu gewinnen.

Hintergrund des Konfliktes

Hintergrund des Konfliktes zwischen den US-Behörden und dem Apple Konzern ist die Weigerung von Apple, dem FBI beim Entsperren des iPhones eines toten Attentäters zu helfen. Dabei stellt sich das US-Justizministerium hinter die FBI-Forderungen. Apple hat den Behörden allerdings in diesem Zusammenhang vorgeworfen, dass diese sich mit einem „ungeschickten Vorgehen“ selbst in eine Sackgasse gebracht hätten. So habe Apple nach Angaben eines Konzernsprechers den Ermittlern vier Wege vorgeschlagen, wie man Zugang zu Informationen im iPhone bekommen könnte, ohne dass das Passwort „geknackt“ werden müsse. Eine der Vorschläge sei es gewesen, das iPhone mit einem bekannten WLAN zu verbinden und eine Sicherung der Daten im Online-Speicherdienst iCloud auszulösen. Allerdings habe Apple entdeckt, dass bereits jemand das Passwort der dazugehörigen Apple-ID geändert habe. Dieses zu dem Zeitpunkt, als das iPhone bereits in der Hand der Behörden war. Mit der Änderung sei nun dieser Weg verbaut worden. Grundsätzlich weigert sich Apple auch, eine Software zu entwickeln, mit der Apple die Funktion abschalten könnte, die alle Daten löscht, wenn zehn Mal ein falsches Passwort eingegeben wird. Eine solche Software würde die Sicherheit aller User schwächen.